Kein Computerspiel war in den letzten Jahren so extrem im Gespräch und auch in der Kritik als World of Warcraft. Das Spiel ist extrem echt aufgebaut und behandelt das umstrittene Thema „Krieg und Zerstörung“. Einer der zentralsten Sinne ist es nämlich, den Gegner zu töten und das in einer sehr realen Welt. Man kann sich dazu eine Waffe aussuchen und spielt auch mit anderen Spielern zusammen. An welchem Punkt sich die Gesellschaft aber teilweise nicht einig ist, ist das Töten und Morden. Viele sagen es sei nur ein Computerspiel und die Spieler können sehr gut Fiktives von Realen trennen. Die Gegner behaupten aber genau das Gegenteil und finden das Spiel nicht nur aufgrund seiner Suchtgefahr als nicht zu empfehlen. Immer wenn in den Medien ein Fall aufkommt, wo ein Amokläufer mehre Menschen tötet, wird auch das Spiel World of Warcraft im selben Atemzug in den Mund genommen. Hinzukommt aber auch, dass wirklich schon einige Menschen beim Spielen gestorben sind. Da es verschiedene Ebenen zu meistern gilt und das Spiel unendlich aufgebaut ist (es gibt also kein Ende), wollen begeisterte Anhänger immer weitermachen. Viele haben das übertrieben und dabei auf das soziale Leben und ihre Pflichten vergessen. Sie sind nur mehr vor dem Computer gesessen und haben sogar auf die Nahrungsaufnahme vergessen. Das war dann am Ende eben zu viel.

Suchtgefahr?


Ist es aber nur dieses Computerspiel, das so extrem süchtig macht oder passiert das mit anderen ebenso? Oder kommt es hier nur auf den Charakter der Person an? Was man World of Warcraft bestimmt entgegen halten kann, ist der monatliche Mitgliedsbeitrag, denn man zahlen muss. Allerdings haben das viele MMORPGs schon eingeführt. Denn dadurch kann man auch mit anderen Spielern Kontakt aufnehmen und mit ihnen gemeinsam die Welten meistern. Für verschiedene neue Versionen oder Upgrades muss man dann aber wieder extra zahlen. Das fordert natürlich, dass man auch dementsprechend viel spielt. Bezahlt man nämlich schon, dann will man es auch ausnützen. Mit dieser Grundeinstellung und dem Spielspaß, den man dabei empfindet, kann man dann langsam aber sicher in die Spielsucht abrutschen.

Eine Ausnahme?


Dass World of Warcraft nun aber als das Suchtspiel schlechthin dargestellt wird, ist nicht berechtigt. Die heutigen Onlinespiel oder auch Konsolenspiele mit super Zubehör wie m3i zero oder stylischen Kontrollern, bergen alle ein gewisses Risiko in sich. Solange es nur Spielvergnügen ist, ist das in Ordnung. Die Grenze zur Sucht, ist aber sehr schmal.